Königsfeier 2017

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Frauenpower beim Sommernachtsfest der Cronberger Schützengesellschaft v.1398
Im Schatten alter Platanen sitzen, köstliche selbstgemachte Salate und Leckereien vom Grill genießen. Am Horizont alte Burgen im Schein der untergehenden Sonne betrachten. Man muss nicht in den Süden fahren wenn man ein entsprechendes Außengelände hat. Das dachten sich die Verantwortlichen der Cronberger Schützengesellschaft als sie schon vor ein paar Jahren die Königsfeier vom Herbst in den Sommer verlegten. Und dieses Jahr spielte auch das Wetter mit. So bildete die alte schwarz-rot-goldene Vereinsfahne vor einer grünen Hecke aufgespannt den würdigen Rahmen, um die Preisträger des diesjährigen Königsschießens „OpenAir“ bekanntzugeben. Dabei zeigte es sich, dass das vermeintlich schwache Geschlecht im Verein nicht nur am treffsichersten ist, sondern dieses Jahr auch das Losglück auf seiner Seite hatte.
Mit dem besten Schuss in der Luftgewehr-10er-Serie verteidigte Prinzessin Aphinya Singha ihren Titel und konnte neben der Erinnerungsmedaille für ihren Erfolg vom letzten Jahr auch wieder die Prinzenkette für ein weiteres Jahr in ihre Obhut nehmen. Unterstützt wird sie vom 1. Pagen Carl Gottschalk der sich auch den Prinzenpokal mit seinem besten Schuss in der entsprechenden Serie sicherte.
Doch die Sensation des Abends vollbrachte Sandra Henritzi. Bei 26 Schuss mit dem Kleinkalibergewehr verteilte Sie ihre 4 besten Treffer so geschickt, dass sie in jeder der 4 ausgelosten Scheibenserien den 1. Platz belegte. So wird nicht nur Ihr Name auf der Herzog-Adolf-Scheibe und der Königsscheibe verewigt, bei denen sich Dietmar Seel, Michael Langendorf, Margarete Lokat und noch einmal Michael Langendorf als jeweils Zweiter  und Dritter geschlagen geben mussten, auch die Herzog-Adolf-Medaille 2017 konnte sie vor Rolf Gilgen und Clemens Montkau entgegennehmen. Zum, im wahrsten Sinne der Wortes, krönenden Abschluss wurde Sandra auch noch zur Schützenkönigin 2017 gekürt. Beschützt wird sie bis zum nächsten Jahr von ihren Rittern Lothar Strobl, Rolf Gilgen und Margarete Lokat.
Bevor der Abend bei Kerzenschein und Nachtigallengesang zu Ende ging erhielten noch die Schützen Günther Spatz für 50 Jahre und Alexander von Rothkirch für 25 Jahre Mitgliedschaft die goldene bzw. silberne Nadel des deutschen Schützenbundes.