Antwort des OSM auf den Artikel in der Taunuszeitung vom 12.03.2016

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Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Artikel in der Taunuszeitung vom 12.03.2016 auf Seite 23 Usinger Land, „Schützen lehnen Fusion strikt ab“ bitte ich folgenden Leserbrief zu veröffentlichen:

Frau Gudrun Daume soll in ihrer Funktion als Kreisschützenmeisterin bei einzelnen Schützenvereinen im Usinger Land beanstandet haben, dass u.a. aus Kronberg Stimmen mit dem Tenor gekommen seien, man sei nicht bereit „hinter dem Mond zu schießen“. Als Vorsitzender der Cronberger Schützengesellschaft v. 1398 e.V. möchte ich hiermit klarstellen, dass diese Stimmen nicht aus den Reihen unserer Mitglieder gekommen sind. Die Mannschaften der Cronberger Schützengesellschaft nehmen schon immer mit dem Sportgewehr und den Großkaliberkurzwaffen an den Rundenkämpfen der Schützenkreise 84/85 teil und fahren dabei gerne zu den sehr gut ausgestatteten Ständen im Usinger Land. Ohne die dort schon gelebte Kooperation der beiden Schützenkreise kämen gerade im Sportgewehrschießen keine Rundenkämpfe zu Stande. Auch wehren wir uns dagegen, dass in unserem Verein weniger Tradition gepflegt wird. Als ältester Verein in Kronberg ist es uns sehr wichtig auch in unserem Vereinsleben die Tradition zu pflegen. Erwähnt sei hier insbesondere unser alljährliches Königsschießen bei dem als Wanderpreis der von Kaiser Wilhelm II. im Jahr 1898 gestiftete Königsadler verliehen wird.

Mit freundlichem Gruß
Lothar Strobl
Oberschützenmeister der Cronberger Schützengesellschaft von 1398 e.V.